Stetig steigende Energiepreise lassen die Betriebskosten eines Hauses verstärkt in den Blick rücken. Zunehmend rechnen sich Investitionen in bessere Wärmedämmung und Fenster, in regenerative Energie- und moderne Heizungstechniken.
Ab Anfang 2006 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass bei Eigentümer- oder Mieterwechsel ein Gebäudeenergiepass vorgelegt wird, der die Energieeffizienz eines Hauses transparent macht.

Vor einer Sanierung empfiehlt sich eine ganzheitliche Energieberatung zur optimalen Abstimmung:
z.B. kann durch eine verbesserte Wärmedämmung der Außenhülle die neue Heizung kleiner ausgelegt und mit den eingesparten Kosten die Installation einer Solaranlage ermöglicht werden.
Eine entsprechende Kombination von Maßnahmen ermöglicht die Inanspruchnahme öffentlicher Zuschüsse.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst eine Vor-Ort Energieberatung durch qualifizierten Berater.

Die Förderung wird vom Berater beantragt.

Wenden Sie sich an uns:


Art und Umfang einer Vor-Ort Energieberatung

1. Untersuchung des Gebäudes:

  • Allgemeine Gebäudedaten
  • Gebäudehülle
  • Lüftung
  • Heizsystem
  • Warmwasserbereitung

2. Beratungsbericht

  • energetischer Ist-Zustand des Gebäudes und der Heizungsanlage
  • energetische Schwachstellen
  • die Warmwasserbereitung
  • Vorschläge zu Energiespar-Maßnahmen einschließlich Kostenschätzung
  • Möglichkeiten zum Einsatz erneuerbarer Energien
  • Vergleich des Energiebedarfs und der Schadstoff-Emission vor und nach einer Sanierung
  • Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen
  • Empfehlungen
  • Hinweis auf öffentliche Förderprogramme (meist ist eine Energieberatung gleichzeitig eine Voraussetzung einer Förderung)

3. Übergabe und persönliche Erläuterung des Beratungsberichtes


Energiebewusstes Bauen in unserem Büro

Beim denkmalgeschützten(!) Rathaus in Balingen ist der sehr niedrige Heizenergieverbrauch durch Messungen im täglichen Verbrauch nachgewiesen:
Im ersten Jahr hat die Stadt einen Heizenergieverbrauch von 41 kWh/(qm Bruttogeschossfläche) nach VDI 3807 gemessen.
Das Haus kann damit als "4 Liter Haus" (4 Liter Heizöl/qm und Jahr) bezeichnet werden und verbraucht damit 70 % weniger als vor der Sanierung!
Erzielt wurde dieses Ergebnis vor allem durch eine gut ausgelegte Wärmedämmung in Verbindung mit Fensterkontakten zur Regelung der Heizung. (Bei geöffnetem Fenster schaltet die Heizung im jeweiligen Raum ab).

Bei der Sanierung Haus Payerstraße in Tübingen, einer Villa aus dem Jahr 1927, konnte der Energieverbrauch pro qm Wohnfläche um ca. 60% gesenkt werden! Der rechnerische Heizwärmebedarf beträgt 82,5 kWh/(qm a). Das entspricht umgerechnet ca. 8 Liter Öl/qm Jahr statt vorher 21 Liter Öl/qm Jahr. Dies Ergebnis wurde mit üblichen aber sinnvoll aufeinander abgestimmten Maßnahmen erreicht:

  • Eingangsfassade mit Backsteinelementen:
    6cm Innendämmung WLG 045
  • Nebenfassade: 10cm Dämmung WLG 035
  • Kellerdecke: 8cm Dämmung WLG 040
  • Dach: 17cm Dämmung WLG 040
  • Fenster: Uw = 1,5 W/qm K

Neben der Senkung der Energiekosten wurde die Lebensqualität im Haus deutlich gesteigert!


Wir beraten Sie gerne und umfassend zum Thema Energie und Bauen!